Aus welchem Material besteht die PAN?
Die PAN besteht aus massivem Schmiedeeisen, auch als unlegierter Kohlenstoffstahl bekannt. Es handelt sich um reines Eisen ohne künstliche Legierungen wie Chrom oder Nickel, also ganz ohne Edelstahlanteile – ideal für eine stabile Patinaentwicklung. Die Pfanne ist vollständig unbeschichtet, also frei von PTFE, PFAS oder anderen chemischen Schutzschichten. Stattdessen bildet sich bei der Nutzung eine natürliche Patina, die Antihaftwirkung, Schutz und Geschmack bringt – ohne künstliche Mittel.
Ist die PAN beschichtet?
Nein. Die PAN ist komplett unbeschichtet. Es gibt keine Teflon-, PTFE- oder Keramikschicht. Du brauchst dir keine Sorgen um Abrieb, giftige Dämpfe oder Mikroplastik zu machen. Stattdessen entsteht die Patina ausschließlich durch Öl und Hitze – ganz natürlich.
Für welche Herdarten ist de PAN geeignet
Die PAN ist für alle uns bekannten Herdarten geeignet
- Ceran
- Induktion
- Gas
- Holzfeuer
Wie sind die Abmessungen der PAN?
Der Pfannenboden hat bei allen Größen eine Materialstärke von 2,5 mm. Auch die Seitenwände sind durchgehend 2,5 mm stark.
PAN Ø 24 cm (Pfannenkörper)
- Länge inkl. Griff: 36,0 cm
- Höhe inkl. Griff: 11,0 cm
PAN Ø 28 cm (Pfannenkörper)
- Länge inkl. Griff: 45,1 cm
- Höhe inkl. Griff: 12,3 cm
PAN Ø 32 cm (Pfannenkörper)
- Länge inkl. Griff: 48,8 cm
- Höhe inkl. Griff: 13,0 cm
Wie lange hält die PAN?
Bei guter Pflege: ein Leben lang und länger. Während viele beschichtete Pfannen nach 1–3 Jahren ersetzt werden müssen, wird die PAN mit jedem Jahr besser. Sie ist praktisch unzerstörbar – selbst bei Flugrost, Überhitzung oder mechanischer Belastung. Im Gegensatz zu beschichteten Modellen ist sie reparabel, abschleifbar, regenerierbar.
Brauche ich viel Öl in der PAN?
Nein. Gerade nach den ersten Anwendungen wird deutlich, dass immer weniger Fett nötig ist. Die Patina sorgt dafür, dass dein Bratgut kaum noch anhaftet – selbst bei empfindlichen Speisen wie Fisch oder Ei. Vorteil für dich: Weniger Ölverbrauch, weniger Kalorien.
Was ist Patina und warum wird die PAN dadurch besser?
Patina ist eine natürlich entstehende Schutz- und Nutzschicht auf der Oberfläche der Pfanne, die sich durch das Einbrennen von Ölen bildet. Sie entsteht durch einen chemischen Prozess, bei dem das Öl bei großer Hitze polymerisiert – es wird also zu einer dauerhaften, stabilen Oberfläche umgewandelt. Diese Patina wirkt:
- Antihaftend, ohne künstliche Beschichtung
- Rostschützend, ganz natürlich
- Aromatisch, weil sie Röstaromen intensiviert
- Selbstregenerierend, da sie mit jeder Nutzung besser wird
Wie erkenne ich, dass die Patina funktioniert?
Die Pfanne wird dunkler – anfangs leicht fleckig, dann gleichmäßig braun bis schwarz. Je dunkler und glänzender sie wird, desto besser funktioniert die Patina. Sobald du z. B. Spiegeleier oder Pfannkuchen mühelos wenden kannst, weißt du: Die Patina ist stabil.
Vor- und Nachteile der schmiedeeisernen PAN gegenüber anderen Pfannentypen
Pfannen unterscheiden sich deutlich in Hitzeverhalten, Pflegeaufwand, Gewicht und Langlebigkeit. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Merkmale:
🔥 Schmiedeeisenpfanne (PAN)
- Natürliche Antihaftwirkung: Durch das Einbrennen entsteht eine stabile, giftfreie Patina, die mit jeder Nutzung besser wird.
- Hitzebeständigkeit: Extrem robust – sogar direkt auf dem Grill oder Feuer einsetzbar.
- Gewicht & Handhabung: Bis zu 40 % leichter als Gusseisen, schnell heiß, perfekt ausbalanciert.
- Wärmeverteilung: Reagiert schnell und gleichmäßig – ideal für scharfes Anbraten.
- Pflege & Lebensdauer: Bei richtiger Pflege praktisch unzerstörbar – hält Generationen.
- Gesundheit: Frei von PTFE, PFOA und Nickel; gibt minimal Eisen an die Speisen ab (positiv bei Eisenmangel).
- Einsatzbereich: Für alle Herdarten inkl. Induktion, Ofen, Grill und Lagerfeuer geeignet.
- Pflegeleicht: Nach dem Braten einfach mit Wasser reinigen, abtrocknen und leicht einölen.
👉 Kurz gesagt: Schmiedeeisen ist das langlebigste, vielseitigste und nachhaltigste Pfannenmaterial – perfekt für alle, die natürlich, heiß und gesund braten wollen.
🪶 Edelstahlpfanne
- Kein Einbrennen oder Patina – daher keine natürliche Antihaftwirkung.
- Gute Hitzebeständigkeit, aber etwas empfindlicher bei sehr hohen Temperaturen.
- Sehr leicht, pflegeleicht und spülmaschinengeeignet.
- Enthält häufig Nickel – für Allergiker relevant.
- Ideal für scharfes Anbraten, aber erfordert Übung beim Braten ohne Ankleben.
⚙️ Gusseisen (roh)
- Entwickelt ebenfalls eine natürliche Patina, speichert extrem viel Wärme.
- Sehr schwer und etwas träge in der Reaktion.
- Hält bei richtiger Pflege ewig, ist aber pflegeintensiver als Schmiedeeisen.
- Nicht ideal für säurehaltige Speisen (Patina kann angegriffen werden).
🎨 Gusseisen (emailliert)
- Kein Einbrennen nötig, da Emaille die Oberfläche schützt.
- Hitzeverträglich, aber empfindlich bei Stößen und Temperaturschocks.
- Sehr gut für säurehaltige Gerichte geeignet.
- Etwas schwer und durch die Emaille träge in der Wärmeleitung.
✨ Beschichtete Pfanne (z. B. Teflon/PTFE)
- Antihaftwirkung: Anfangs hervorragend – Braten fast ohne Öl möglich, nutzt sich jedoch mit der Zeit ab.
- Hitzebeständigkeit: Bei Überhitzung können sich toxische Dämpfe bilden, besonders bei leerer Pfanne.
- Material: Die Beschichtung besteht aus Kunststoff (PTFE) – wer natürlich kochen möchte, sollte sich fragen: Will ich wirklich auf Kunststoff braten?
- Pflege & Haltbarkeit: Empfindlich gegen Kratzer und Metallbesteck, nicht Ofenfest, begrenzte Lebensdauer – oft ein Wegwerfprodukt nach wenigen Jahren.
- Fazit: Ideal für schonendes Braten bei mittlerer Hitze, aber weder langfristig noch nachhaltig.
Wie bereite ich die PAN vor dem ersten Einsatz vor?
Die PAN wird mit einer Oberflächenversiegelung ausgeliefert, um sie gegen Korrosion zu schützen.
- Diese Schutzschicht entfernst Du in einem heißen Wasserbad mit unserer Spezialseife oder handelsüblichem Waschpulver (für die Waschmaschine). PAN etwa 10 Minuten einweichen und dann einer Spülbürste von allen Seiten sorgfältig abschrubben, auch den Griff.
- PAN abtrocknen und
- PAN mit einer dünnen Schicht erhitzbarem Pflanzenöl einreiben (z.B. Olive, Sonnenblume)
- PAN umgedreht auf einem Rost liegend, im Backofen bei 220 Grad ca. 1 Stunde einbrennen. Wir empfehlen diesen Vorgang 2-3 mal zhu wiederholen, um eine starke Öl-Polymerschicht zu bekommen, die für die Aufbau der natürlichen Patina nötig ist.
Dart die PAN in die Spülmaschine?
Nein – schmiedeeiserne Pfannen gehören grundsätzlich nicht in die Spülmaschine. Das Spülmittel greift die natürliche natürliche Patina an.
Wie reinige ich die PAN
Spüle sie einfach mit heißem Wasser ab, nutze dafür eine einfache Spülbürste und für hartnäckige Anhaftungen z.B. einen Pfannenwender aus Holz. Keinesfalls solltest Du Spülmittel verwenden, dieses greift die Patina an. Dann schön abtrocknen und bei Bedarf etwas einölen.
Kann der Pfannenboden der PAN mein Ceran-Kochfeld zerkratzen?
Ein Irrtum besagt, dass Schmiedeeiserne Pfannen Glaskeramikkochfelder beschädigen können. Tatsächlich ist Glaskeramik deutlich widerstandsfähiger als Metall, wie der Mohs-Ritzhärte-Test beweist. Die wahren Übeltäter sind winzige, unsichtbare Schmutzpartikel wie Sand oder Salzkristalle, die zwischen Pfanne und Kochfläche geraten. Sie wirken wie Schmirgelpapier und hinterlassen beim Verschieben von Kochgeschirr feine Kratzer. Achten Sie deshalb darauf, Pfannen immer anzuheben, wenn Sie sie auf dem Kochfeld umsetzen.
Warum sieht die gelieferte PAN etwas anders aus als im Shop und auf der Website
Bei der auf den Fotos im Shop und auf der Website abgebildeten Eisenpfanne, handelt es sich um einen Prototypen unseres Produktes mit der Bezeichnung PAN. Da es sich um ein handwerkliches Einzelstück handelt, hat es individuelle Eigenschaften. Dazu zählen Werkzeugspuren, kleine riefen und Unregelmäßigkeiten in der Beschaffenheit der Oberfläche. Man sieht, dass es von einem Schmied in Handarbeit einzeln gefertigt wurde, jedes Exemplar ist damit ein Meisterstück traditioneller Handwerkskunst.
Ihre neue PAN wird also geringfügig von den Eigenschaften des hier gezeigten Prototyp abweichen. Außerdem wird sie stolz unser Siegel tragen, das unser Schmied in den Griff eingeschlagen hat. Die Farbe der Oberfläche wird sich ab dem Zeitpunkt der ersten Benutzung verändern und mit Entwicklung einer natürlichen Patina zunehmend dunkler. Jede PAN ist damit einzigartig, keine gleicht einer anderen.
Ist die dunkle Schicht in meiner PAN eine echte Patina – oder nur Schmutz?
Manche verwechseln die natürlich gewachsene Patina, die eine Eisenpfanne wie unsere PAN schützt und verbessert, mit einer aufgeklebten Schmutzschicht aus eingebranntem, übermäßigem Öl oder Essensresten.
✅
Echte Patina
- Entwickelt sich langsam durch regelmäßige Benutzung
- Ist dünn, seidig-matt bis tief dunkelbraun oder schwarz
- Verbessert mit jeder Nutzung die Antihafteigenschaft
- Schützt die Pfanne dauerhaft vor Rost
- Löst sich nicht ab – sie ist fest mit dem Eisen verbunden
Warum sieht man einen „Wulst“ am Ansatz des Griffs?
Hierbei handelt es sich um eine sehr hochwertige, geglättete Schweißnaht. Die aufwändige Fertigung unseres einzigartigen Ergo-Griffs, erfolgt getrennt von der Pfanne. Erst relativ am Schluss der Fertigung, wird der Ergo Griff mit die Pfanne „vereint“
Wird der Gegengriff heiss?
Auf dem Herd bleibt nur der geschwungene Griff an genehm Kühl, der Gegengriff (Siehe Bild) wird hingegen heiß und muss mit einem Topflappen angefasst werden.
Warum wackelt meine kalte Pfanne minimal auf dem Herd/Kochfeld?
Die PAN besitzt wie alle guten Pfannen bewusst eine leichte longitudinale Hohlwölbung (auch „Bodeneinzug“ genannt). Beim kalten Pfannenboden berühren nur die beiden Kanten entlang der Längsachse das Kochfeld, wodurch die Pfanne leicht wackelt. Sobald die Pfanne erhitzt wird, dehnt sich das Metall aus; die eingebaute Wölbung gleicht diese Ausdehnung aus, sodass der Boden wieder plan aufliegt und ein stabiler Stand entsteht.
Das leichte Wackeln Ihrer Pfanne ist also kein Produktionsfehler, sondern ein geplantes Designmerkmal. Es sorgt dafür, dass die Pfanne beim Erhitzen wieder plan liegt und stabil bleibt. Wenn die Pfanne nach dem Aufheizen immer noch wackelt, kann das auf falsche Größe des Kochfeldes hindeuten.
Warum baut die schmiedeeiserne PAN bessere Patina auf als Edelstahlpfannen
Schmiedeeisen baut Patina und eine natürliche Polymerschicht besser auf als Edelstahl, weil seine Oberfläche mikroskopisch rauer und chemisch aktiver ist.
Die offenen Eisenporen verankern beim Erhitzen die aus Öl entstehenden Polymere dauerhaft.
Edelstahl ist dagegen sehr glatt, passiviert (Chromoxidschicht) und nimmt diese Schicht kaum an – sie haftet schlechter und löst sich schneller.
Deshalb werden Eisenpfannen mit der Zeit immer besser.
Ist die PAN gesundheitlich unbedenklich?
Die PAN gehört zu den gesundheitlich neutralsten Pfannen überhaupt.
PAN ist vollständig unbeschichtet. Die Kochoberfläche besteht ausschließlich aus reinem Eisen und einer natürlich eingebrannten Patina aus Pflanzenöl.
Es gibt keine künstlichen Beschichtungen, keine Polymere, keine Bindemittel und keine chemischen Schichten, die sich lösen, abnutzen oder ausgasen könnten.